Ein für mich sehr persönliches Thema ist die Motivation, zum Sport zu gehen. Jeder von uns hat ein kleines Haustierchen, ob wir das nun haben wollen oder nicht – es nennt sich: Schweinehund! Ein tückisches kleines Biest, welches sich nur allzu gerne in unser Training einmischt.

Nun wissen wir aber auch alle, wie wichtig Sport und Bewegung – in einem gesunden Maße – für unser Leben ist. Selbst wenn wir keine Leistungssportler sind: Sport hält uns jung, setzt Endorphine frei, stärkt das Immunsystem, hilft beim Abbau von  Stresshormonen wie Cortisol, strafft unsere Körperkonturen… es gibt also viele Gründe, Sport zu treiben. Manchmal sind aber all diese Argumente nicht genug für unser kleines Haustierchen!

Sicherlich kann man die Sportschuhe auch in den Schrank zurück stellen, das ist nicht nur in Ordnung, sondern schützt uns sogar bei Zeiten (siehe: Verletzungen vorbeugen), doch das ist nicht jeden Tag das Mittel der Wahl. Außerdem möchtest Du Deine Ziele doch nicht „vielleicht“, „eines Tages“ oder „irgendwann einmal“ erreichen – daher sind hier einige Tipps um Deinen Schweinehund unter Kontrolle zu bekommen:

Setze Dir Ziele…

… die für Dich erreichbar sind. Du brauchst Dinge, auf die Du hin trainieren kannst – „einfach nur so, weil es gesund ist“ zum Sport zu gehen, ist auf Dauer für den ein oder anderen zu wenig Motivation! Wichtig ist, dass Du dieses Ziel genau definierst und Dich damit nicht überforderst, denn das ist wiederum Motivationskiller Nummer 1!

„Achte auf Deine Gedanken – denn sie werden Handlungen!“

Diese weisen Worte sind eine uralte Philosophie. Eine Philosophie, die sich nur allzu oft bewahrheitet. Achte darauf, was Du denkst, denn Deine Gedanken beeinflussen Deine Einstellung beziehungsweise die Emotionalität, mit der Du etwas tust. Achte darauf, Formulierungen wie „ich kann diese Übung nicht!“ oder „ich muss heute noch zum Sport!“ zu vermeiden, denn mit solchen Formulierungen entstehen Zwänge und automatisch aufkommende negative Gefühle, sobald Du an besagte Übung oder an den Sport denkst!

Stattdessen verwende lieber Formulierungen wie „Ich arbeite an dieser Übung!“ und „Ich möchte heute noch zum Sport!“.

Erfolg durch Fokussierung! Oder: Alles hat seine Zeit!

Setze Deinen Fokus bewusst. Dieser Tipp hört sich sehr banal an, aber Du kannst nicht alles auf einmal stemmen. Dein Körper kann nicht gleichzeitig an allen Stellen Muskulatur aufbauen und am gleichen Tag noch seine Ausdauer steigern. Ein Kind kann auch nicht gleichzeitig das Laufen und das Sprechen lernen. Wenn Du Dich einmal umschaust werden in Deinem Umfeld Kinder sein, die entweder motorisch oder sprachlich sehr weit fortgeschritten sind. Dies ist so, weil unser gesamtes System darauf ausgelegt ist, fokussiert zum Ziel zu kommen.

Bedeutet: Neben Deinem großen Ziel, setze Dir ein Tagesziel.

Was soll heute im Mittelpunkt Deines Trainings stehen? Sei Dir bewusst darüber, dass andere Dinge, die Du vielleicht in nächster Zeit auch noch trainieren willst heute nicht Mittelpunkt Deines Trainings sind und auch nicht „nur nochmal schnell ausprobiert“ werden müssen!

Macht Euch gemeinsam auf den Weg – kommt gemeinsam ans Ziel!

Such Dir Menschen, die mit Dir trainieren. Menschen, die Dich motivieren und Menschen, die Du selbst motivierst, wenn sie es einmal brauchen. Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen wie Du selbst. Gemeinsam ans Ziel kommen macht doppelt Freude!

Mach Dich nicht kaputt!

Ehrgeiz ist gut, ein gesunder Ehrgeiz fantastisch, er hilft uns, unsere Ziele zu erreichen. Wenn aber dieser Ehrgeiz ungesund wird und sich gegen uns wendet, wenn wir anfangen in Selbstbestrafung und negative Gedankenmuster zu verfallen, dann ist er schlicht fehl am Platz! Mach Dich nicht kaputt, wenn Dinge an einem Tag vielleicht einmal nicht optimal gelaufen sind. Du musst Dich nicht selbst bestrafen, indem Du in negative Gedankenmuster verfällst und Dich schlecht redest. So gerätst Du nur in eine Abwärtsspirale, die Dich nicht weiter bringt!

Positive Mind – Positive Vibes – Positive Life

Viel Freude beim nächsten Training!