Unsere Lunge verbindet uns mit unserer Umwelt. Sie ist sozusagen unser Kontaktorgan: Mit der Einatmung treten wir in Kontakt mit allem, was um uns herum ist – auch wenn dies nicht zwingen ausschließlich gute Einflüsse sind. Mit der Ausatmung teilen wir unser Innerstes mit unserer Umwelt- wir alle kennen diese Redensarten, die unseren Atem mit unserem Gemütszustand verbinden.

So verbinden wir uns über unseren Atem mit allem, was uns umgibt!

Die Wichtigkeit dieses Organs ist nicht zu unterschätzen, daher sollten wir unserer Lunge zu jeder Zeit eine besondere Pflege und Fürsorge zukommen lassen.

Nachdem ich im Blog Wichtige Nährstoffe für unser Atemsystem erzählt habe, was wir aktiv durch unser tägliches Essen tun können, um unsere Lunge zu stärken und zu unterstützen, gibt es in diesem Blog ergänzend ein Rezept für einen „Lungenreinigungssaft“ zum Vorbeugen von Atemkrankheiten und einigenützliche Tipps, die gut in den Alltag zu integrieren sind und die Lunge säubern, entkleben und entlasten.

Tipp 1:

Morgens nach dem Aufstehen in alle Richtungen strecken!

Das hört sich so simpel an, und viele von uns tun das auch ganz instinktiv. Diese Kleinigkeit hilft aber unserer Lunge. In der Nacht regeneriert der Körper sich, es ist die Zeit der kleinen Reparaturarbeiten. Dadurch können aber Ablagerungen entstehen – kennt Ihr es, morgens aufzustehen und erst einmal Schleim abzuhusten? Das ist eine Ablagerung, die vom Körper während der Reparatur nicht abtransportiert werden konnte. Strecken wir uns nun in alle Richtungen, dehnen wir unseren Brustkorb, wir ziehen sozusagen die Lunge auseinander und diese Ablagerungen können nicht in unserem Organ hängen bleiben, sondern werden leichter abtransportiert. Die Bronchiolen können sich nicht verkleben, weil wir sie regelmäßig auseinander ziehen. Das ist wichtig für ein volles Atemvolumen.

Kleinigkeiten haben große Wirkungen im Bezug auf „Lungenhygiene“!

Tipp 2:

Ein ätherischer Raumduft unterstützt das Durchatmen!

Ätherische Öle wie Thymian- oder Eukalyptusöl können uns das Durchatmen erleichtern. Um möglichst viel von den Düften dieser Öle zu haben, stellt unsere Lunge die Bronchiolen weit. In weiten Bronchiolen kann sich nichts einlagern. Es ist so einfach und so angenehm, tut uns aber mit jedem Atemzug etwas Gutes.

Tipp 3:

Sport gerne – aber nicht in der Großstadt!

Das hört sich für viele sicherlich zunächst unlogisch an, denn viele Menschen machen ja extra Sport an der frischen Luft, um sich etwas Gutes zu tun. Das Problem dabei ist nur:

die Luft in der Großstadt ist keine „frische Luft“!

Sie ist belastet und sie tut unserer Lunge nicht gut. Beim Sport werden ebenfalls die Bronchiolen weit gestellt, um möglichst viel Sauerstoff zur Versorgung unseres Körpers transportieren zu können, so atmest Du beim Joggen oder Radfahren durch die Innenstadt die belastete und durch Abgase angereicherte Luft ein. Sport an wirklich frischer Luft tut Deinem Körper natürlich gut, aber schau mal, ob Du die nächste Runde in den Wald oder an einen See verlegen kannst, weg von großen, stark befahrenen Straßen. So tust Du Gutes für Deinen Körper und Deine Lunge!

Die Lunge zu stärken und zu unterstützen, hilft unserem gesamten System, unser volles Potential auszuschöpfen, daher kommt nun noch ein kleines Rezept für ein Getränk, welches die Lungenreinigung unterstützt:

Du benötigst:

400g Zwiebeln

1 kleine Ingwer Wurzel

2 Esslöffel Kurkuma

5 Löffel Honig

Zunächst kochst Du einen Liter Wasser auf, den Du nach einer kurzen Aufkochphase auf mittlere Hitze runter stellst. In dieser Zeit kannst Du die Zwiebeln kleinhacken und dann ins Wasser geben. Der Inger wird gerieben und genau wie die zwei Esslöffel Kurkuma zu dem Wasser dazu gegeben. Diese Mischung nun vollständig abkühlen lassen. Erst jetzt gibst Du den Honig hinzu (das ist wichtig, um all die gesunden und antiseptischen Wirkungen des Honigs zuerhalten). Fülle diese Mischung durch ein Sieb in eine Flasche. Nun kannst Du jeden Morgen auf nüchternen Magen 1-2 Esslöffel davon trinken, genauso wie am Abend vor dem Schlafengehen. Es reinigt von Viren und Bakterien, regt die Durchblutung an und unterstützt das freie Durchatmen!

„Auf den Atem zu vertrauen heißt, auf das Leben zu vertrauen!“ (Mark Whitewell)