Heute stellt sich ein weiteres Teammitglied vor. Sie ist die Gründerin und Geschäftsführerin von InnoVIVA: Lena Ehrenpreis! Aber wie kommt man dazu mit gerade einmal 27 Jahren ein Start-up zu gründen und zu führen?

Gar nicht weit von Düsseldorf ist Lena 1990 in Leverkusen geboren. Hier kamen auch die ersten Berührungspunkte mit dem Sport auf: Seit ihrem dritten Lebensjahr ist sie Mitglied im Schwimmverein und erteilt selbst über 13 Jahre Schwimmunterricht bzw. Schwimmtraining für die Wettkampfmannschaft ihres Vereins.

Nach der Schule zog es auch Lena in die Welt hinaus…

Nicht ganz so großes Fernweh hat sie und daher nimmt Lena ihr Studium an der Uni Düsseldorf auf und zwar im Bereich medizinische Physik mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Gassensorik. Während ihres Bachelors lernt sie Mitgründerin Christiane Schüle kennen. Über die Arbeit an der Sensoriksystementwicklung keimten die ersten Ideen auf, mit verschiedenen Gassensoriken auszugründen.

Nachdem Lena ihre Masterarbeit am Institut mit Embedded System erfolgreich abschließt, wechselt sie gemeinsam mit Christiane ins Uniklinikum, um ihr gemeinsames Ausgründungsvorhaben voranzutreiben.

Im Sommer 2018 ist es dann soweit: InnoVIVA wird gegründet und Lena ist seither Geschäftsführerin und Innhaberin eines Start-ups!

In so jungen Jahren zu Gründen war also nicht von Anfang an der Plan:

Es hat sich so ergeben!

Genauso, wie ein Produkt im Fitnessbereich zu entwickeln. Die erste Idee der InnoVIVA Gründerinnen war es, ein Medizintechnikprodukt zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Da sich dies mit der Zertifizierung und den späteren Weiterentwicklungsmöglichkeiten als kaum möglich entpuppte, führten Lena und Christiane eine ausführliche Marktanalyse durch.

Das Ergebnis ist Lactolevel:

Eine Taschenspiroergometrie für jeden, der unabhängig von Arztterminen und in echter Trainingsumgebung seine Leistung testen, messen und verbessern möchte!

Ein Atemtester ist jedoch nicht nur für Profisportler interessant.

Leistungsdiagnostik ist eine wichtige Unterstützung für alle, die ein Übertraining dringend vermeiden müssen. Zum Beispiel Menschen, die nach der Reha wieder anfangen zu trainieren. Außerdem kann die Erfassung der Atemgase auch hilfreich sein für das Ernährungsmanagement. Dadurch, dass das komplette Lungensystem getrackt wird, gibt es die Möglichkeit, jegliche respiratorische Erkrankung zu überwachen. Hierzu gehören unter anderem COPD, Asthma oder andere Lungenkrankheiten!

Wir sind also nur einen Schritt entfernt von der Medizintechnik!

Selbst hat Lena keine leistungssportlichen Ambitionen mehr, die sie verfolgt. Den Sport als Solchen hat sie allerdings nicht ad Acta gelegt: So war für diesen Sommer etwa der Mega-Marsch in Düsseldorf und eine Fahrradtour durch Dänemark und Schweden geplant.

Mir geht es heute eher darum, meine persönlichen Grenzen auszuloten – im Sport, wie auch im Leben!