Neben dem Nutzen der Trainingsüberwachung, hilft Lactolevel auch Menschen mit respiratorischen Krankheiten, durch Lungentracking Ihre Lebensqualität zu erhöhen.

Eine dieser Krankheiten ist zum Beispiel COPD, welche auch als Raucherhusten bekannt ist. Dies ist allerdings nur bedingt eine korrekte Bezeichnung für diese – leider sehr häufig auftretende – Lungenkrankheit. Zwar sind zwischen 85% und 90% der Betroffenen Raucher, jedoch haben auch andere Umstände, wie die Ernährung und die Luftverschmutzung Einfluss, auf eine Erkrankung. Auch Erwachsene, die in Ihrer Kindheit häufig unter Lungeninfekten litten, haben ein erhöhtes COPD Risiko!

COPD steht für eine Chronische Obstruktive Lungenerkrankung, die sich aus einer chronischen Bronchitis entwickelt, so diese nicht behandelt wird. Die Diagnose wird durch einen Lungenfunktionstest, eine Spirometrie, gestellt.

Was ist mit unserer Lunge passiert, wenn wir die Diagnose COPD erhalten?

Unsere Lungenbläschen sind beschädigt worden – und zwar leider irreversibel. Normalerweise weitet unsere Lunge sich mit Hilfe verschiedenster Muskelgruppen (siehe auch: Die Lunge und: Die Atemmuskulatur) bei der Einatmung, so dass Sauerstoff über die Bronchien in die Lungenbläschen und dann ins Blut gelangen kann. Bei der Ausatmung wird die Lunge“ausgepresst“, so dass das Kohlenstoffdioxid aus der Lunge abtransportiert wird. Bei einer COPD sind nun aber unsere Lungenbläschen beschädigt.

Ein gutes Bild dafür ist eine Weintraubenrebe.

Die Lungenbläschen sind die frischen Weintrauben, wenn diese jedoch zu lange liegen bleiben, verschrumpeln sie. Dies ist mit unseren Lungenbläschen passiert, sie sind nicht mehr in der Lage, ihre Arbeit auszuführen und Sauerstoff ans Blut zu liefern.

Wie bei allen respiratorischen Krankheiten ist es wichtig, die COPD frühzeitig zu erkennen und ihr entgegenzuwirken. Heilbar ist sie nicht, jedoch können wir mit gezieltem Training den Rest unserer Lungenfunktion erhalten.

Wir haben mit Lactolevel ein Lungentrackingsystem entwickelt, welches hierbei enorme Unterstützung leisten kann.

Durch das Messen des Atemminutenvolumens und der Sauerstoffkonzentration, können COPD Patienten in Zukunft selbstständig und frei von Terminen und Arztpraxen ihre Werte beobachten.

So können sie ein Training aufbauen und einteilen, welches ihnen erlaubt zu einem Zustand zu gelangen, in dem die gesunden Teile der Lunge so effizient wie möglich genutzt werden, dass die Lebensqualität so lange wiemöglich hoch gehalten wird!